Manuel Kubitza, Köln

Preisträger „Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2008-2013

Ferrero Werkstor West, Stadtallendorf

Stadtallendorf

Manuel Kubitza, Köln
Projekt
Ferrero Werkstor West
Architekt
aib | Architektur Generalplanung Projektmanagement, Duisburg
Bauherr
Ferrero oHG mbH, Stadtallendorf

Ferrero Werkstor West, Stadtallendorf

Das Ferrero-Werk am Standort Stadtallendorf war ursprünglich durch eine öffentliche Straße in zwei Teile getrennt. Im Jahr 2008 entschied das Land Hessen, eine Ortsumgehungsstraße zu bauen. Seit 2011 wird von der neuen Straße aus über das neue Werkstor West der Hauptverkehr mit über 700 LKW täglich ins Werk geführt. Das Werkstor definiert funktional und architektonisch eine klare Schnittstelle zwischen Werk und Umfeld. Dazu wurde eine dem Unternehmen entsprechende Architektur entwickelt. Die Gestaltung des Werkstors basiert auf der „Box“, dem einfachen, blechverkleideten Quader als gängige Praxis im Industriebau. Die Fassade bildet dabei die architektonische Entsprechung des Themas „Verpackung“ in der Produktwelt von Ferrero. Die umfassenden Flächen werden durch eine eigens entworfene Aluwelle in Hellkupfer definiert. Das Innere des Durchfahrtsraumes ist als hell erleuchteter räumlicher „Kern“ aus Glas und Makrolon gestaltet und steht für das Thema „Sauberkeit“ in der Produktion.

www.aibonline.de

Manuel Kubitza, Köln
Manuel Kubitza, Köln
Manuel Kubitza, Köln
Manuel Kubitza, Köln
Manuel Kubitza, Köln
Manuel Kubitza, Köln
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Preisträger

„Große Häuser, kleine Häuser – Ausgezeichnete Architektur in Hessen“ 2008-2013 – Simon-Louis-du-Ry-Plakette

Juryurteil

Diese Bauaufgabe schien nicht mehr zeitgemäß zu sein – ein Firmeneingang, der das Unternehmen zur Öffentlichkeit hin repräsentiert –, doch diese exemplarische Lösung beweist das Gegenteil. Nicht viel mehr als ein beidseitig ausladendes Dach, gibt der Bau dem anonymen Produktionsbetrieb ein unverwechselbares Gesicht und markiert auf dem großen Firmengelände einen einprägsamen Ort. Die kupferfarbene Fassade verhilft der an sich bescheidenen Kubatur zu dem nötigen Gewicht und verleiht dem Baukörper eine Wertigkeit, die man sich für viele industrielle und infrastrukturelle Bauten wünscht.